Die Erfindung der Buchdruckerkunst ist das größte
Ereignis der Weltgeschichte.
Victor Hugo


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Impressum

Ein Gesundheitstrip & kulturhistorischer Ausflug in die Baranya – Heimat der Donauschwaben“


Als Dr. Karl-Heinz Otto sein 68. Lebensjahr erreicht, beginnt ihn eine Hüftarthrose zu quälen. Schmerzen und schlaflose Nächte vermiesen ihm sein aktives Leben. Der Orthopäde, dem er sich anvertraut, rät zur Operation. Eine Hüftprothese sei alternativlos. Otto lehnt ab. Seine Mutter ließ sich 20 Jahre früher eine Hüftprothese einsetzen und war nach der fünften missglückten OP im Rollstuhl gelandet. Diesem Schicksal will er unbedingt entgehen. Heute ist der Potsdamer Schriftsteller 81 Jahre alt und noch immer tragen ihn seine natürlichen Hüftgelenke – und zwar schmerzfrei – durch sein erfülltes aktives Leben. In seinem jüngsten Werk Wunderwasser Harkány hat er die Odyssee aufgeschrieben, die ihn auf der Suche nach einer Alternative zu einer Gelenk-OP in das südungarische Heilbad Harkány führte. Schon nach der ersten Badekur war er wieder schmerzfrei, weshalb er sich seit 12 Jahren eine Harkány-Kur gönnt. Es ist also kein Wunder, dass er dieses Heilwasser – das es in dieser Zusammensetzung nur zweimal auf unserer Erde gibt – lobend Wunderwasser nennt. Das Buch bietet jedoch weit mehr als ein paar Gesundheitstipps, um einer Gelenk-OP zu entgehen. Es ist zugleich unterhaltsamer Reiseführer und Hommage an sein Gastland Ungarn und die Donauschwaben der Baranya.

Karl-Heinz Otto: „WUNDERWASSER HARKÁNY - Ein Gesundheitstrip & kulturhistorischer Ausflug in die Baranya – Heimat der Donauschwaben“
Verlag Edition Märkische Reisebilder Vertrieb: Telefon: 0331 2701787, E-Mail: dr.carlotto@t-online.de
ISBN 978-3-934232-99-0 * VP 20,00 €.
370 Seiten, 50 Colorfotos





 

„Landschulheim Windischleuba – Eine Legende“


Aufarbeitung ...Gewiss ein sperriges Wort: Aufarbeitung. Das hört sich nach Objektivität an, zumindest nach Drang zu Objektivität. Keinesfalls nach Verschleierung. Man will ja im Zuge der Aufarbeitung eine Wahrheit erkennen, und diese Wahrheit sollte schon eine allgemeine und konkrete sein. Lieschen Müller würde fragen: »Wie war´s denn nun wirklich in Windischleuba?« Und die Antworten der Aufarbeiter liegen dann zwischen: »Es war schön und lehrreich.« und »Es war stalinistisch bis zum Gehtnichtmehr.« Mit seinem autobiografischen Roman Meine Kindheit im Oster-land veröffentlicht der in Potsdam lebende Schriftsteller weit mehr als eine gewöhnliche Kindheits- und Jugendbiografie. Karl-Heinz Ottos erinnerte Geschichten sind kunstvoll zu seinem Kindheits-Paradies verwoben, das unverwechselbar im Osterland - jenem geschichtsträchtigen Landstrich zwischen Ost-Thüringen und West-Sachsen - liegt und auf besondere Weise in den tragischen Strudel zwischen Weltkrieg und hoffnungsvoller Zeitenwende hineingezogen wurde. Der Autor führt seine Leser in eine Kindheit zwischen Bombenkeller und sorgenfreier Gymnasialzeit eines unterprivilegierten Halbwaisen im Landschulheim des Windischleubaer Münchhausenschlosses. Ein zu Herzen gehender, emotionaler und zugleich mutiger Zeitzeugenbericht, der sich nicht scheut, die ambivalenten Seiten seines Kindheitsparadieses zwischen Schönem und Hässlichem in der Erinnerung aufleuchten zu lassen - und selbstbewusst darauf besteht, die Deutungshoheit über seine DDR-sozialisierte Biografie nicht aus der Hand zu geben.

Karl-Heinz Otto: „Landschulheim Windischleuba – Eine Legende"
Verlag Edition Märkische Reisebilder Vertrieb: Telefon: 0331 2701787, E-Mail: dr.carlotto@t-online.de
ISBN 978-3-934232-96-9 * VP 25,00 €.
370 Seiten





 

„STEIN AUF STEIN - DEM HIMMEL ENTGEGEN“

Aus dem Arbeitsleben eines Schornsteinmaurers zwischen Aufstieg & Abstieg – Aufbruch & Abbruch


Unter dem sprechenden Titel Stein um Stein dem Himmel entgegen meldet sich ein Thüringer zu Wort, um über sein schweres Arbeitsleben als Schornsteinbauer zu berichten. Manfred Otto verbrachte seine Kindheit in Altenburg, wo er 1939 geboren wurde und noch heute lebt. So schildert er zu Beginn seiner sehr ehrlichen Autobiografie mit anschaulichen Bildern seine proletarisch-kleinbäuerlichen Wurzeln, bevor er sich auf sein erlebnisreiches Berufsleben konzentriert. Doch Manfred Ottos Erinnerungen lesen sich nicht als bloßes Vermächtnis eines unpolitischen Arbeiters – wie er sich selbst nennt –, sondern erweisen sich als vorurteilsfreier Zeitzeugenbericht. Da er seine Schornsteine an allen Ecken der DDR erbaut, vermittelt er so ganz nebenbei zumindest eine Ahnung von der Dimension und Vielfalt ihrer Industrie und Landwirtschaft, aber auch ihrer Abhängigkeit von der Sowjetunion und den Devisengeschäften mit der BRD. Auch seine Erlebnisse mit der Sowjetarmee, der NVA und den Genossen der Staatssicherheit verschweigt er nicht. In all seinen Episoden, die er als Außenmonteur erlebt, blitzt einerseits seine Liebe zu seinem Traumberuf und andererseits sein Widerstand gegen bürokratische Schlampereien und Materialmangel auf. Am Ende überrascht ihn die Wende und stürzt ihn als 54-Jährigen in die Arbeitslosigkeit. Immerhin schafft er es, ohne größere Blessuren die Frührente zu erreichen. Ehemalige Kollegen geben dem nun schwervermittelbaren Maurer eine Chance, sein Arbeitsleben in Würde abzuschließen. In einem Nachsatz wird der Unpolitische doch noch einmal politisch und gibt den Bundestagsabgeordneten einen Tipp, wie sie nach 30 Jahren recht schnell Rentengerechtigkeit zwischen Ost und West durchsetzen könnten. Ein nicht nur Für den Bundestag empfehlenswertes Buch.

Manfred Otto: „Stein auf Stein, dem Himmel entgegen"
Verlag Edition Märkische Reisebilder Vertrieb: Telefon: 0331 2701787, E-Mail: dr.carlotto@t-online.de
ISBN 978-3-934232-98-3 * VP 25,00 €.
370 Seiten